HERBSTKONFERENZ

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft führt jährliche Herbstkonferenzen durch, die auf großes Interesse stoßen. Im Anschluss finden Sie eine Auflistung von aktuellen und vergangenen Veranstaltungen.

Ankündigung der Herbstkonferenz 2017

„Fokus Mensch im Maschinen- und Fahrzeugbau”

Ankündigung der Herbstkonferenz 2017

Die Herbstkonferenz der GfA findet in Chemnitz vom 28. bis 29.9.2017 im Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme / TU Chemnitz, ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Industrieverein Sachsen 1828 e.V.statt.

Themenschwerpunkte sind:

  • Digitalisierung der Arbeitswelt
  • Mensch-Technik-Interaktion in der Produktion
  • Ergonomische Produkt- und Prozessgestaltung
  • Arbeitsorganisation
  • Von der Theorie in die Praxis — Exkursionen zu den Themenschwerpunkten

Weitere Informationen finden Sie im Anhang:

CHRONIK HERBSTKONFERENZEN

Herbstkonferenz in Hamburg v. 29.09 — 30.09.2016

46. Frühjahrskongress 2016

Fokus Mensch im Flugzeugbau

Ausrichter der diesjährigen traditionellen Herbstkonferenz der GfA war die Airbus Operations GmbH in Hamburg-Finkenwerder (vom 29. bis 30.9.2016). Der erste Konferenztag fand direkt im Airbus-Werk statt. Themenschwerpunkte waren „Gesundheitsmanagement und Ergonomie — eine Partnerschaft für die Arbeitsgestaltung” und „Produktions- und Produktergonomie in der Flugzeugentwicklung”. Den letzten wissenschaftlichen Teil des ersten Tages bildete die sehr informative Werksbesichtigung: In mehreren Hallen konnten die Besucher die diversen Produktionsschritte der verschiedenen Airbusmodelle bewundern und bis hin zu den Arbeitsplätzen selbst mit teilweise sehr innovativen Lösungen bei der Bearbeitung großformatiger „Werkstücke” herangehen.In Hamburg wird nicht nur das größte Passagierflugzeug der Welt gebaut, hier laufen auch die größten Container- und Kreuzfahrtschiffe im Herzen der Stadt ein und aus. Diese konnten im Rahmen einer Fahrt mit der Barkasse durch die Hamburger Speicherstadt, weltgrößter zusammenhängender Lagerhauskomplex und UNESCO-Welterbe, bewundert werden.

Der zweite Konferenztag fand im Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung statt. Hier hatten unsere Teilnehmer die Möglichkeit, nach sehr interessanten Vorträgen zu den Schwerpunkten „Neue Konzepte im Flugzeugbau” und „Factory of the Future” an einer Führung durch das ZAL teilzunehmen und auch dort innovative Ideen und Ansätze für die Bedingungen zukünftigen Fliegens zu besichtigen und mit den Forschern vor Ort zu diskutieren.

Die GfA dankt neben Herrn Dr.-Ing. Mecke (Standortleiter Hamburg), Herrn Dipl.-Kfm. Marco Wagner (Geschäftsführer und Arbeitsdirektor) ganz besondersHerrn Dipl.-Wirtsch.-Ing. Zarbock, Leiter der Abteilung „Health & Safety AI Germany” und seinem Team — stellvertretend Frau M. Manke — für diese hervorragend organisierte Veranstaltung, die mit 110 Referenten und Teilnehmern sehr gut besucht war.

Herbstkonferenz in Dresden v. 21.09 — 22.09.2015

45. Frühjahrskongress 2015

Arbeitswissenschaft mit Interdisziplinarität und Methodenvielfalt

Die Herbstkonferenz der GfA fand in Dresden vom 21. bis 22.9.2015 bei der DGUV am IAG in Dresden statt. Ausrichter der Tagung war der amtierende GfA-Vizepräsident, Herr Professor Dr.-Ing. Martin Schmauder, TU Dresden. Das Thema der Veranstaltung lautete „Arbeitswissenschaft mit Interdisziplinarität und Methodenvielfalt”. Rund 90 Teilnehmer besuchten diese sehr interessante Veranstaltung.

Folgende Vorträge wurden gehalten (als USB-Stick im Buchshop erhältlich):

  • Methodische Erfordernisse der Gefährdungsbeurteilung durch Betroffene
    Winfried Hacker
  • Auf der Suche nach Kleinigkeiten — Veränderungen von Arbeitsbedingungen durch den Betrieb von wissenschaftlichen Großgeräten
    Peter Joehnk
  • Psychologische Methoden zur Förderung der generationsübergreifenden Kooperation in der Produktion
    Jürgen Wegge
  • Überblick über die Methoden der BAuA zurForschung für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
    Armin Windel
  • Die Selbstvermessung der Arbeitswelt. Bestandsaufnahme: Sind der Einsatz von Smartphone, Tracker und Wearbles für die Arbeitswissenschaft Fluch oder Segen?
    Torsten Merkel
  • Brauchen wir eine evidenzbasierte Arbeitswissenschaft?
    Andreas Seidler
  • Losgröße 1 — Methoden der Analyse beruflicher Handlungsprozesseund der Planung beruflicher Kompetenzentwicklungvor dem Hintergrund von Industrie 4.0
    Martin Hartmann
  • Neue Methoden für das Arbeiten bis 67
    Frauke Jahn
  • Der Mensch auf Standby — wie Automatisierung unser Denken und Handeln beeinflusst
    Sebastian Pannasch, Romy Müller
  • Methodenumsetzung in der digitalen Ergonomie
    Christiane Kamusella
  • Elektrische Stimulation zur Personenwarnung
    Katrin Höhn
  • Neue Konzepte multimodaler Bedienung mobiler undstationärer Maschinen und Anlagen
    Jens Krzywinski
  • Neue Interaktionsformen im Auge-Hand-Feld
    Rainer Groh
  • Förderliches Gestalten komplexer Mensch-Maschine-
    Systeme — eine disziplinenübergreifende Herausforderung
    Leon Urbas, Jens Ziegler

Herbstkonferenz in Stuttgart v. 15.09 — 16.09.2014

44. Frühjahrskongress 2014

Ergonomie: Wissenschaft praktisch umgesetzt

Unter diesem Motto stand die GfA-Herbstkonferenz 2014 bei der Firma Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Das Motto beschreibt in vier Worten den anspruchsvollen den anspruchsvollen Zusammenhang zwischen der arbeitswissenschaftlichen Theorie einerseits und der betrieblichen Praxis
andererseits. Folgende Themen wurden jeweils einem Doppelvortrag aus Wissenschaft und Praxis bedient:

  • Ergonomie als Bestandteil der Unternehmensstrategie
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Integration von leistungsgewandelten und schwerbehinderten Mitarbeitern, Arbeitsplatzkataster
  • Methoden und Vorgehensweisen zur Bewertung physischer Belastung
  • Digitale Menschmodelle in der Anwendung

88 Teilnehmer kamen zu der traditionellen Herbstkonferenz der GfA. Wir danken der Firma Bosch für die Ausrichtung der sehr gelungenen Veranstaltung und insbesondere
unserem Mitglied Herrn Dr.-Ing. Alexandre Boespflug, der die Konferenz maßgeblich und hervorragend organisierte.

Herbstkonferenz in Wien v. 19.09 — 20.09.2013

43. Frühjahrskongress 2013

Partnerschaft für Prävention und Arbeitsgestaltung

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) lud Sie sehr herzlich zur Herbstkonferenz 2013 nach Wien ein. Ausrichter war die Allgemeine Unfallver-
sicherungsanstalt (AUVA), der größte gesetzliche Unfallversicherungsträger in Österreich und auch für alle Belange der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten maßgeblich verantwortlich. Traditionell können Arbeitswissenschaft und Ergonomie essentielle Beiträge für die Prävention leisten.

Im Rahmen der Herbstkonferenz 2013 wurden Beiträge aus den Bereichen Arbeitswissenschaft und Ergonomie, aus der Prävention aber auch der betrieblichen Praxis und dem Management zu folgenden Themen präsentiert:

  • Managementansätze für Prävention und Arbeitsgestaltung
  • Projektstrukturen für die Umsetzung auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene
  • Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsysteme
  • Rolle und Beiträge von Ergonomie und Arbeitsgestaltung in der Prävention
  • Berücksichtigung der Megatrends (Veränderungen von Demografie, Unternehmenskultur etc.)

Ein wesentlicher Aspekt dabei war die Interdisziplinarität dieser Themen, um zielorientierte und achtsame Partnerschaft für Prävention und Arbeitsgestaltung in Unternehmen leben und umsetzen zu können.

Herbstkonferenz in Düsseldorf v. 27.09 — 28.09.2012

42. Frühjahrskongress 2012

Angewandte Arbeitswissenschaft für kleine und mittelständische Unternehmen

Die Herbstkonferenz 2012 der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft wurde vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), das in diesem Jahr sein 50-jähriges Gründungsjubiläum feiert, ausgerichtet. Die GfA spricht dem ifaa hierzu herzliche Glückwünsche aus! Mit Bezug zu den Themenschwerpunkten des ifaa stellten wir die Veranstaltung deshalb unter das Leitthema „Angewandte Arbeitswissenschaft für kleine und mittelständische Unternehmen”. Die Herbstkonferenz fand vom 27. bis 28. September 2012 in Düsseldorf statt.

Herbstkonferenz in Düsseldorf v. 19.10 — 20.10.2011

41. Frühjahrskongress 2011

Neue Konzepte zur Arbeitszeit und Arbeitsorganisation

Die Herbstkonferenz der GfA, die das Thema „Neue Konzepte zur Arbeitszeit und Arbeitsorganisation” hatte, fand am 19.10.2011 erstmalig im Rahmen der A+A 2011 statt. Bedingt durch die veränderten Anforderungen an die Flexibilität und Mobilität der Beschäftigten war die zeitliche Lage und Verteilung von Tätigkeiten von hoher arbeitswissenschaftlicher Relevanz. Dies galt für arbeitsorganisatorische Fragen während eines Arbeitstages, aber auch für die zeitliche Folge mehrerer Arbeitstage, die Betrachtung über Jahre oder gar über ganze Phasen des Erwerbslebens. Von Bedeutung für die Arbeitsorganisation war hier zum Beispiel die Frage, ob und wie zwischen einzelnen Tätigkeiten im Sinne eines Job-Rotation gewechselt werden sollte, oder wann ggf. zusätzliche Erholungsabschnitte eingeplant werden müssen. Wie die zeitliche Aufeinanderfolge von Arbeitstagen gestaltet werden sollte, ist nicht zuletzt durch das Tätigsein in globalen Netzwerken bedeutsam. Die Betrachtung von unterschiedlichen Arbeitsinhalten über Jahre hinweg ist für die Karriereplanung, aber auch für die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtig. Schließlich war die Planung von unterschiedlichen Phasen des Erwerbslebens mit so genannten unterschiedlichen Modellen der Lebensarbeitszeit ein aktuell diskutiertes Thema.

Die aktuellen Diskussionen sind sicherlich durch den demographische Wandel mit ausgelöst. Dies bezieht sich auf die Frage der Verteilung von Zeit für die Arbeit und Zeit für die Familie bei jüngeren Menschen, aber auch die Frage der Verteilung von Arbeitszeit und Zeit für Erholung bei älteren Menschen.

Im Rahmen der Herbstkonferenz 2011 der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft kamen Expertinnen und Experten zu Fragen der Arbeitszeit und Arbeitsorganisation aus unterschiedlichen Fachdisziplinen wie der Arbeitswissenschaft, der Arbeitsmedizin, der Arbeitspsychologie oder der Sozialwissenschaft zu Wort. Aus der betrieblichen Praxis wurden neue Ansätze zur Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsorganisation vorgestellt.

Internationaler Ergonomie Tag im Rahmen der A+A 2011

Internationaler Ergonomie Tag im Rahmen der A+A 2011

Von der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft wurde gemeinsam mit der so genannten ErgoMach Gruppe (eine internationale Fachgruppe von Expertinnen und Experten in der Anwendung der europäischen Maschinenrichtlinie) auch die europäische Veranstaltung "Man and machinery: from an eternal conflict to an exiting challenge" mitveranstaltet. Diese Veranstaltung fand am 20.10.2011 ebenfalls im Rahmen der A+A 2011 statt.

Mit der internationalen Veranstaltung zur ergonomischen Gestaltung von Maschinen wurde der Frage nachgegangen, warum das vorhandene ergonomische Wissen bei der Maschinengestaltung nicht genutzt wird. Hierbei wurde insbesondere die unzureichende Kommunikation zwischen Ergonomen, Designern, Herstellern, Käufern und Nutzern als ein möglicher Grund für schlechte ergonomische Gestaltungen näher betrachtet.

Es wurde im Rahmen der Tagung diskutiert, warum es so schwierig ist:

  • Ergonomisches Wissen bei der Maschinengestaltung zu berücksichtigen
  • Den benötigten Aufwand und die auftretenden Schwierigkeiten für Arbeitgeber zu minimieren, die Maschinen in Arbeitsplätze integrieren möchten
  • Sicherzustellen, das die Rückmeldungen von Nutzern bei der Gestaltung berücksichtigt werden

Zu den oben genannten Fragen wurde ErgoMach innerhalb der Veranstaltung die Sichtweise von unterschiedlichen Interessensgruppen präsentieren. Dabei wechseln sich kurze Präsentationen mit einer umfangreichen offenen Diskussion ab.

Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft hat sich im Rahmen der Veranstaltung insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen der ergonomischen Gestaltung von Maschinen und deren Auswirkung auf später folgende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten beschäftigt. So zeigen Studien der europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit das Instandhaltungsarbeiten durch ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential charakterisiert sind. Solche Wartungstätigkeiten waren bisher noch zu selten Gegenstand arbeitswissenschaftlicher Betrachtung und die Umsetzung ergonomischer Erkenntnisse im Kontext der europäischen Maschinenrichtlinie bietet sicherlich eine gute Möglichkeit, die Tätigkeiten für die in der Wartung und Instandhaltung tätigen zu verbessern.

Die Zielgruppen für die gemeinsame Veranstaltung von GfA und ErgoMach waren Designer, Konstrukteure, Hersteller, Käufer und Nutzer von Maschinen (insklusive solcher Personen mit speziellen Anforderungen); Arbeitgeber; Institutionen, die sich mit dem Arbeitsplatz- oder Verbraucherschutz beschäftigen oder für den rechtlichen Rahmen verantwortlich sind; Experten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, Vertreter der Gewerkschaften; Forscher, Lehrende und Studierende aus den Bereichen Arbeitswissenschaft/Ergonomie, Ingenieurwissenschaft, Arbeitsmedizin; Mitwirkende in nationalen und internationalen Normengremien.

Herbstkonferenz in Wolfsburg v. 23.09 — 24.09.2010

40. Frühjahrskongress 2010

Mensch- und Prozessorientierte Arbeitsgestaltung im Fahrzeugbau

Die Herbstkonferenz der GfA fand vom 23.09. — 24.09. 2010 bei der Volkswagen AG in Wolfsburg statt. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Leitthema „Mensch- und prozessorientierte Arbeitsgestaltung im Fahrzeugbau”. Eine der größten Herausforderungen der Automobilindustrie stellt die Vereinbarkeit einer hohen Modellvielfalt mit ehrgeizigen Kosten- und Produktivitätszielen dar. Dadurch ergeben sich ständig verändernde Anforderungen an die Arbeits- und Produktionsprozesse, die auch mit wechselnder körperlicher Belastung für die Beschäftigten verbunden sind. Im Rahmen der Herbstkonferenz sollten daher die arbeitswissenschaftlichen Möglichkeiten der Gestaltung solcher Arbeitsplätze untersucht werden. Dabei interessieren insbesondere die durchgängige ergonomische Arbeitsgestaltung über den gesamten Prozess im Fahrzeugbau hinweg, Methoden und Systeme zur Unterstützung der arbeitswissenschaftlichen Bewertung und Optimierung von Arbeitsplätzen und Möglichkeiten der individuellen Analyse und Anpassung der Arbeitsplätze an die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter.

Herbstkonferenz in Millstätter See v. 23.09 — 25.09.2009

39. Frühjahrskongress 2009

Arbeitswissenschaft und Produktivität - eine Standortbestimmung

Die Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft, die vom 23. bis 25.9. 2009 am Millstätter See in Österreich stattfand und von Herrn Professor Landau organisiert wurde, hatte das Thema „Arbeitswissenschaft und Produktivität — eine Standortbestimmung”. Die Arbeitswissenschaft unterstellt bei Arbeitsgestaltung und Organisation häufig eine Harmonie von Humanität und Ökonomie. Die Realität in den Betrieben spricht allerdings eine andere Sprache. Dabei wären die Möglichkeiten, Arbeitssysteme und, Arbeitsprozesse von vorneherein auch ergonomisch zu optimieren vorhanden, werden aber von Produktgestaltern und Fertigungsplanern nicht immer genutzt. So bestünden zahlreiche Möglichkeiten: In der Vorbereitungsphase eines neuen Produkts werden primär mit Hilfe der Methoden des Product Engineering, unterstützt durch das Industrial Engineering, Produkte entwickelt, deren Belastung bei ihrer späteren Fertigung antizipiert werden könnte. In der Entstehungsphase werden die zur Produktion dieses Produktes oder Auftrags erforderlichen Arbeitssysteme und -prozesse entwickelt — auch ein dominantes Gebiet der Arbeitswissenschaft. In der Betriebs- und Verbesserungsphase werden diese Arbeitssysteme und -prozesse betrieben, d. h. es wird produziert, und die Produktion wird stetig verbessert - auch im Hinblick auf die Belastungen der Beschäftigten? In den Vorträgen wurden angesprochen: (a) Fertigungsgerechte und menschengerechte Produktentwicklung, Simultaneous Engineering — Möglichkeiten und Grenzen, (b) Design for Manufacturing (DFM), (c) integrative Behandlung von Produkt und Produktion bereits in der Frühen Phase, (d) nachhaltige Produktivitätsverbesserung, unterstützt durch eine effektive und effiziente Partizipation der Beschäftigten, (e) die Rolle des „Industrial Engineering”, Werkstattmanagement - Profitabilität des Unternehmen versus Mitarbeiterbelange, (f) Verankerung der ergonomischen Arbeitsgestaltung in Tarifverträgen, Gesetzesnormen und Richtlinien.

Herbstkonferenz in Ilmenau v. 10.09 — 11.09.2008

38. Frühjahrskongress 2008

Arbeitsgestaltung für KMU

Die Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) wurde vom Fachgebiet Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau durchgeführt.

Ausgangspunkt der Herbstkonferenz war, dass die Umsetzung gesicherter arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse in KMU oftmals auf besondere Schwierigkeiten stößt. Zum einen unterliegen diese Unternehmen wirtschaftlichen Zwängen mit begrenzten Ressourcen und andererseits mangelt es vielfach an arbeitsgestalterischem Fachpersonal. Die Verantwortung für die Ergonomie-Umsetzung kommt dann dem technischen oder betriebswirtschaftlichen Fachpersonal zu. Unter diesem Gesichtspunkt konnten in der Herbstkonferenz Beispiele für „best-practice” Lösungen ergonomischer Gestaltungsarbeit in Form pragmatischer Lösungsansätze und praktikabler Lösungsstrategien vorgestellt werden. Entsprechend der ganzheitlichen Betrachtung arbeitsgestalterischer Aufgaben in KMU wurden Schwerpunkte der Arbeits- und Prozessorganisation sowie der Arbeitsplatzgestaltung und Prävention zum Inhalt der Konferenz.

Die Herbstkonferenz der GfA fand unter dem Dach des 53. Internationalen Wissenschaftlichen Kolloquiums (IWK) statt. Damit bot die Konferenz die Möglichkeit zum interdisziplinären Gedankenaustausch mit den Besuchern parallel stattfindender Tagungen wie z.B. der „Licht 2008” — die Tagung der europäischen lichttechnischen Gesellschaft.

Herbstkonferenz in Kassel v. 13.09 — 14.09.2007

37. Frühjahrskongress 2007

Die Kunst des Alterns

Die Herbstkonferenz der GfA 2007 wurde von Herrn Professor Ekkehart Frieling vom 13. — 14. September in Kassel ausgerichtet. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Die Kunst des Alterns” mit den drei inhaltlichen Schwerpunktsetzungen arbeitspsychologische und arbeitsmedizinische Grundlagen, arbeitswissenschaftliche Methoden und Gestaltung sowie ökonomische und gesellschaftliche Bewertung. Im Rahmen der Herbstkonferenz konnten weiterhin die Werk B. Braun in Melsungen und VW-Kassel (Produktion, Ersatzteillager) besichtigt werden.

Herbstkonferenz in Stuttgart v. 28.09 — 29.09.2006

36. Frühjahrskongress 2006

Menschzentrierte Fahrzeugentwicklung und -produktion

Die Herbstkonferenz 2006 (28. — 29. September) der GfA wurde von der DaimlerChrysler AG ausgerichtet und hatte als Leitthema „Menschzentrierte Fahrzeugentwicklung und -produktion”, wobei der Focus insbesondere auf den Aspekten Aktive / Passive Fahrzeug-Sicherheit, Bedien- und Anzeigekonzepte sowie Arbeitsplatzgestaltung lag. Veranstaltungsort war das Mercedes Event Center (MEC) in Stuttgart-Sindelfingen sein. Zusätzlich wurden Besichtigungen und Demonstrationen zum Thema angeboten (z.B. Werk Sindelfingen, Motorenfertigung Untertürkheim, Schmiede Untertürkheim, neues Mercedes-Benz Museum, Fahrdemonstrationen, Virtual Reality Labor).

Herbstkonferenz in Dresden v. 22.09 — 23.09.2005

35. Frühjahrskongress 2005

Leistung und Gesundheit

Die Herbstkonferenz 2005 fand unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM), des Forschungs-Qualifizierungs-Modells Dresden (FQMD) sowie des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeit und Gesund (BGAG) in Verbindung mit den AWI-Tagen vom 22. bis 23.09. in Dresden statt. Dem Leitthema „Leistung und Gesundheit” wurde über zielführende Impulsreferate zu den Aspekten „Arbeit und Zeit — Zeit der Arbeit”, „Bewertung von Arbeitsleistung im Wandel” und „Selbstgestaltung oder Selbstausbeutung” jeweils aus wissenschaftlicher sowie praxisbezogener Perspektive nachgegangen, wobei in anschließenden Diskussionen mit den Teilnehmern die verschiedenen Gesichtspunkte weiter vertieft werden konnten.

Darüber hinaus konkretisierte sich die Zusammenarbeit zwischen der GfA und DGAUM mit einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände beider Gesellschaften.

Herbstkonferenz in Essen v. 07.10 — 08.10.2004

34. Frühjahrskongress 2004

Ergonomie und Design

Die Herbstkonferenz 2004, die vom 6./7. bis 8. Oktober auf dem Gelände des Weltkulturerbes „Zeche Zollverein” in Essen stattfand, stand unter dem Thema „Ergonomie und Design”.

Organisiert wurde die Herbstkonferenz vom Institut für Ergonomie- und Designforschung (IED) der Universität Duisburg-Essen mit Unterstützung der Zollverein School of Management and Design. Die Konferenz hatte folgende inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ergonomie in der Designpraxis
  • Ergonomie in der Designlehre
  • Usability in Forschung und Anwendung
  • Zukunftsfelder von Ergonomie und Design

Im Rahmen der Konferenz erfolgte der Austausch unterschiedlicher Disziplinen, die am Prozess der Produktgestaltung beteiligt sind. Fachleute aus Ergonomie und Design konnten über ihre Erfahrungen im Rahmen verschiedener Workshops berichten.

Workshop 2004: Arbeitswissenschaftliche Forschung

Workshop „Arbeitswissenschaftliche Forschung”

Am 06.10.2004 — also unmittelbar vor der Herbstkonferenz der GfA — fand auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zeche Zollverein der GfA Workshop „Arbeitswissenschaftliche Forschung” statt, an dem Herr W.-M. Catenhusen — Staatssekretär im BMBF — teilnahm. In diesem Workshop wurde — im Rahmen einer Diskussion zwischen der GfA, DGAUM (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin), Vertretern der Industrie und Gewerkschaften sowie dem BMBF folgenden Fragen nachgegangen:

Worin bestehen die Kompetenzen der Arbeitswissenschaft und Arbeitsmedizin in den Bereichen:

  • Politikberatung
  • Betriebliche, wirtschaftliche Entwicklung
  • Entwicklung der Gesellschaft
  • Welche Bereiche sind weiter zu entwickeln.

Weiterhin wurden die Perspektiven arbeitswissenschaftlicher Forschung für eine Modernisierung der Wirtschaft und Reform der sozialen Sicherungssysteme deutlich gemacht.

Herbstkonferenz in Aachen v. 29.09 — 30.09.2003

33. Frühjahrskongress 2003

Kooperation und Arbeit in vernetzten Welten

Die GfA-Herbstkonferenz 2003 fand in Aachen vom 29.09.-30.09.2003 statt.

Organisator war Herr Professor Holger Luczak vom Institut für Arbeitswissenschaft mit seinem Team. Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Kooperation und Arbeit in vernetzten Welten”.

Themenschwerpunkte waren:

  • Verteiltes Arbeiten
  • Personal und Organisation im Zeichen von Flexibilisierung
  • Lernen in vernetzten Welten
  • Gesellschaftliche Entwicklungen
  • Weitere Themen

Rund 110 Teilnehmer nahmen an der Herbstkonferenz teil. Der Konferenzband ist zu erhalten beim Ergonomia-Verlag (www.ergonomia.de).

Herbstkonferenz in Ilmenau v. 26.09 — 27.09.2002

32. Frühjahrskongress 2002

Ergonomie, moderne Bürokonzepte und Prävention

Die Herbstkonferenz des Jahres 2002 fand in Ilmenau an der Technischen Universität vom 26.09.2002 bis 27.09.2002 statt. Das Thema lautete "Ergonomie, moderne Bürokonzepte und Prävention".

Über 100 Teilnehmer kamen zu dieser sehr gelungenen Veranstaltung, die von Herrn Professor Kurtz und seinem Team bestens organisiert war.

Themenschwerpunkte waren:


  • Zukünftige Arbeit — Moderne Bürokonzepte
  • Entwürfe für neue Arbeitswelten
  • Prävention zur Wirbelsäulenbelastung
  • Bewertung und Messung von Beleuchtungsparametern

Zu dieser Veranstaltung liegt ein Tagungsband vor.

Herbstkonferenz in Kiel v. 11.10 — 12.10.2001

31. Frühjahrskongress 2001

Arbeitswissenschaft als Dienstleistung

Text entwickeln + Bild fehlt

Herbstkonferenz in Hannover v. 29.09 — 01.10.1999

30. Frühjahrskongress 1999

Zukunft der Arbeit in Europa: Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse

Text entwickeln

Herbstkonferenz in Kaiserslautern v. 25.09 — 26.09.1997

29. Frühjahrskongress 1997

Zukunft der Arbeitswissenschaft - Zukunft als GfA

Text entwickeln

Frühjahrskongress 2017 in Brugg-Windisch und Zürich

Soziotechnische Gestaltung des digitalen Wandels - Kreativ, Innovativ,... weiter
Herbstkonferenz 2017 in Chemnitz

Fokus Mensch im Maschinen- und... weiter
Frühjahrskongress 2017 in Brugg-Windisch und Zürich

15.02.-17.02.2017 Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Brugg-Windisch und... weiter
Herbstkonferenz der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V.

Die Herbstkonferenz 2017 findet in Chemnitz statt:28.09.-29.09.2017... weiter
Preisträger GfA-Best-Paper-Award

Die Preisträger des Best Paper Awards 2016 für Wissenschaft... weiter